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2019 02 23 02

Der Miniatur Bullterrier ist ein agiler, freundlicher und gesunder Hund. Damit das auch so bleibt, wählen wir die Zuchtpartner sorgfälltig aus. Gesunde, wesensfeste Hündinnen die mit ebensolchen Rüden verpaart werden. Da es innerhalb dieser Rasse aber auch zu Erbkrankheiten kommen könnte, wird vorher alles durch qualifizierte Tierärzte untersucht.

Die GBF bietet ein besonderes Gesundheitszertifikat als Qualitätsmerkmal an. Miniatur Bulterriern wird dieses Zertifikat verleihen, wenn bei folgenden Untersuchungen durch einen Tierarzt die Unbedenklichkeit nachgewiesen werden kann:

  • Herz-Doppler 
  • Nieren-Untersuchung (UPC+PKD)
  • Audiometrische Untersuchung
  • DNA-Test auf PLL (Primäre Linsen Luxation)
  • vor dem ersten Zuchteinsatz ist eine Augenuntersuchung bei zugelassenen Tierärzten wegen erblicher Augenkrankheiten durchzuführen

Das Gesundheitszertifikat wird in die Ahnentafel eingetragen.

Asmara als Pfingstochse


Letale Akrodematitis (LAD)

"Die Letale Akrodermatitis ist gekennzeichnet durch Hautläsionen an den Füßen und im Gesicht, die zu Entzündungen aufgrund sekundärer Infektionen mit Malassezien oder Candida neigen. Dies wird durch eine Immunschwäche aufgrund von IgA-Mangel noch gefördert. Die Hautläsionen führen außerdem zu einer Hyperkeratose der Fußballen und zur Deformation der Nägel. Zudem leiden betroffene Tiere unter Durchfall und Lungenentzündungen. Die Symptome zeigen sich in den ersten Lebenswochen. Betroffene Welpen gedeihen schlechter als ihre Wurfgeschwister und sterben oft im Laufe der ersten beiden Jahre."

(Quelle: LABOKLIN GMBH & CO.KG 97688 Bad Kissingen)


Larynxparalyse (LP)

"Bei einer Larynxparalyse (auch Kehlkopflähmung genannt) werden die Atemwege durch gelähmte Stimmfalten eingeengt, was zu Atemnot führen kann. Die Larynxparalyse kann erblich bedingt sein oder im Laufe des Lebens erworben werden, zum Beispiel durch Wunden, Bisse, Tumore, chirurgisches Trauma etc. Zu den typischen klinischen Symptomen gehören eine eingeschränkte Bewegungstoleranz, progressiver laryngealer Stridor, Beeinträchtigungen der Stimme, Atemnot und Kollaps. Bei den Rassen Bull Terrier und Miniature Bull Terrier konnte eine Variante gefunden werden, welche einen genetischen Hochrisikofaktor für eine frühe Form der Larynxparalyse bei diesen beiden Rassen darstellt. Homozygot betroffene Hunde haben ein zehn- bis zwanzigfach erhöhtes Risiko für Larynxparalyse. Deshalb sollten Verpaarungen so geplant werden, dass mindestens einer der Verpaarungspartner als homozygot frei getestet wurde, um homozygot betroffene Welpen möglichst zu vermeiden."

(Quelle: LABOKLIN GMBH & CO.KG 97688 Bad Kissingen)


Primäre Linsenluxation (PLL)

"Die Linse wird von den sog. Zonulafasern an ihrem Platz im Auge gehalten. Fehlt dieser Halt, kann sich die Linse verschieben oder luxieren. Hierdurch kann es in der Folge  zu schmerzhaften Glaukomen und völliger Erblindung kommen. Die Ursache für die Primäre Linsenluxation (PLL) kann angeboren oder erworben sein. Daher kann auch bei einem genetisch nicht betroffenen Hund eine Linsenluxation auftreten. Im Falle der genetisch bedingten Form der PLL kann man bereits im Alter von 20 Monaten Veränderungen in der Struktur der Zonulafasern nachweisen, die Luxation erfolgt typischerweise im Alter zwischen 3 und 8 Jahren."

(Quelle: LABOKLIN GMBH & CO.KG 97688 Bad Kissingen)

   
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